Aktuelles

27.01.2016

Die Bauchchirurgie im Kreiskrankenhaus Osterholz zählt laut AOK zur Spitze in Deutschland - Qualität der Blinddarmoperationen im Kreiskrankenhaus top

Nach dem im Dezember 2015 veröffentlichten Qualitätsbericht der AOK gehört das Kreiskrankenhaus Osterholz mit dem Viszeralchirurgen Dr. Michael Spatny und seinem Team nun auch bei den Blinddarmoperationen zu den Besten in Niedersachsen und den obersten 20 Prozent bundesweit.

Dieses tolle Ergebnis für das Team um Dr. Michael Spatny resultiert aus den ausgewerteten Patientendaten und Befragungen von Versicherten der AOK Niedersachsen, die sich einer Blindarmoperation unterziehen mussten. Dazu wurden die Jahre 2011 bis 2014 herangezogen. Es wurden nicht nur die Behandlungsergebnisse bei Entlassung bewertet, sondern auch ein weiteres Jahr nach dem Krankenhausaufenthalt der Operationserfolg untersucht.

Da es sich bei Bilddarmoperationen meist um Notfalloperationen handelt, wird nach Meinung von Dr. Michael Spatny hierbei insbesondere das Notfallmanagement des Kreiskrankenhauses Osterholz mit seinem Notfallambulanz- und OP-Team und die gute und schnelle Kooperation mit der Anästhesie und dem Team von Dr. Christian Remke ausgezeichnet.

„Durch die schnelle operative Versorgung ist das Kreiskrankenhaus Osterholz bei Tag und bei Nacht ein verlässlicher Partner für die Menschen der Region“, so Dr. Spatny. Die nun auch ausgezeichnete sehr hohe Qualität in der Langzeitbetrachtung der Behandlungsergebnisse, in der die AOK auch spätere Komplikationen nach dem Klinikaufenthalt mit in den Fokus nimmt, hängt nach Meinung des Chefarztes auch mit der minimal-invasiven Operationstechnik zusammen, die bei Blinddarmoperationen im Kreiskrankenhaus in nahezu 100 Prozent der Fälle zur Anwendung kommt.

Dr. Spatny weist insbesondere auch auf die routinierte postoperative Betreuung durch das Pflegepersonal hin: „In einem Haus unserer Größe sind das persönliche Engagement und ein enges Vertrauensverhältnis zu unseren Patienten neben dem guten operativen Ergebnis der Weg zu einer solchen Auszeichnung. Es macht stolz, dass unsere Arbeit von Patienten und AOK so gut honoriert wird“, sagt Dr. Michael Spatny. „Wir nehmen mit großer Freude diese Wertschätzung entgegen“.

Die Qualitätssicherung mit Routinedaten, das sogenannte QSR-Verfahren, wird von der AOK seit 2010 zur Messung der Qualität von Klinikbehandlungen genutzt. Für die Blinddarm-OP hat das Wissenschaftliche Institut der AOK die Behandlungen von über 100.000 Patienten ausgewertet und die Kliniken miteinander verglichen.


05.01.2016

Zwei Ärzte vom Uniklinikum Essen am Kreiskrankenhaus Osterholz

Bis vor wenigen Wochen noch Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Bremen-Nord und gleichzeitig ärztlicher Direktor des gesamten Klinikums, leitet Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck jetzt kommissarisch die Unfallchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz. Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck gilt als einer der führenden Unfallchirurgen Norddeutschlands und stellt damit eine prominente Unterstützung des ärztlichen Leitungsteams des aufstrebenden Kreiskrankenhauses dar.

Prof. Dr. med. Marius von Knoch, Chefarzt der Schulterchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz, staunte nicht schlecht, als er von dieser Personalie erfuhr. Beide Ärzte hatten nämlich einen wesentlichen Teil ihrer Ausbildung am Uniklinikum Essen absolviert und dort zuletzt in ihren Kliniken als leitende bzw. geschäftsführende Oberärzte gearbeitet. Das Uniklinikum Essen – ein medizinischer Maximalversorger - hat über 1.200 Betten bei 6.250 Mitarbeitern. Dass ihre beruflichen Wege als alte Essener sie jetzt im weit entfernten und viel kleineren Kreiskrankenhaus Osterholz zusammengeführt hat, sehen beide als glücklichen Zufall, aber auch als Ausdruck der Attraktivität ihrer neuen Arbeitsstätte.

Prof. von Knoch („Privatdozent Dr. Neudeck gilt am Uniklinikum in Essen immer noch als eine Legende“) ist begeistert, dass mit Privatdozent Dr. med. Friedrich Neudeck erneut ein Operateur gekommen ist, der nicht nur die gesamte Unfallchirurgie beherrscht, sondern auch ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der knöchernen Verletzungen im Schulterbereich ist. Die Entwicklung zum umfassenden operativen Schulterzentrum, die 2015 mit dem frisch Richtung Bern verabschiedeten vorherigen Chefarzt Dr. med. Manfred Clemens eingeleitet wurde, kann so weiter vorangetrieben werden.


24.09.2015

Ein Zeichen gegen die Reform gesetzt - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Osterholz protestierten in Berlin und Osterholz-Scharmbeck

Am gestrigen bundesweiten Aktionstag gegen die geplante Krankenhausreform haben sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Osterholz beteiligt. Sie reisten als Repräsentanten für die gesamte Belegschaft nach Berlin und protestierten am Brandenburger Tor gemeinsam mit mehreren Tausend Kolleginnen und Kollegen gegen den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes.

In Osterholz-Scharmbeck machten unterdessen die Kolleginnen und Kollegen, die zur Versorgung der Patienten vor Ort bleiben mussten, ihrem Ärger im Rahmen einer „Aktiven Mittagspause“ Luft. Dabei ließen sie 100 Luftballons mit Protestkarten gen Himmel ziehen. Auf den Karten informierten sie über ihre Forderungen an die Politik:

Erwartet wird eine faire Bezahlung für gute Arbeit. Es muss eine vollständige Finanzierung der Personal- und Sachkosten der Krankenhäuser sowie eine auskömmliche Finanzierung der Investitionen ermöglicht werden. Nur so kann auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung mit stationären Krankenhausleistungen gesichert werden.

Die Krankenhäuser mahnten mit dem bundesweiten Aktionstag zudem, die in Niedersachsen bestehende Investitionslücke von 1,5 Milliarden Euro zu schließen. Auch hierfür bietet das Gesetz keine nachhaltige Lösung.

In ganz Deutschland beteiligten sich zahlreiche Krankenhäuser an dem Aktionstag, zu dem die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft aufgerufen hatte, um gegen die Reform Flagge zu zeigen

Wenn die Politik sich einer sinnvollen Reform verweigert, wird dies nicht die letzte Aktion gewesen sein.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf www.ihre-krankenhaeuser.de.


27.07.2015

High Tech und Gummistiefel

Am Kreiskrankenhaus Osterholz wurden seit Jahresbeginn bereits über 200 minimalinvasive Schulteroperationen durchgeführt. Der Großteil der Operationen bestand in arthroskopischen Sehnenrekonstruktionen der Rotatorenmanschette. Somit dürfte das Kreiskrankenhaus 2015 das Klinikum Bremerhaven durch den Klinikwechsel von Prof. Dr. Marius von Knoch als die zahlenmäßig führende Klinik in der Bremer Region für diese spezielle Operation abgelöst haben. Das Kreiskrankenhaus Osterholz hatte bereits 2014 umfangreich in die Ausstattung des OPs mit Schultertisch, Arthroskopieturm und Spezialinstrumenten im Gegenwert eines größeren Einfamilienhauses investiert. Prof. von Knoch freut sich, dass er vielen Patienten aus der Osterholzer Region Schulterrekonstruktionen anbieten kann, insbesondere aber auch über die starke Nachfrage aus Bremen und dem Bremer Umland. Auf dem Bild ist er mit einem Teil der hochmodernen OP-Ausrüstung zu sehen. Bei den schonenden minimal-invasiven Operationen geht es sehr unblutig zu, dafür wird aber reichlich mit Elektrolytflüssigkeit gespült, damit in der Schulter mit der HD-Kamera ein optimales Bild erstellt werden kann, das ein exaktes Arbeiten ermöglicht. Als positiver Nebeneffekt der Dauerspülung sind Infektionen nach solchen Operationen äußerst selten. Eine mögliche „Nebenwirkung“ sind aber nasse Füße für den Operateur. Weiße Gummistiefel gehören daher zur Standardausstattung dazu.


07.05.2015

Erster Hospitant in der Schulterchirurgie am Kreiskrankenhaus Osterholz

Mit dem Arzt Dr. Mohamed Khamloul (links im Bild) vom Klinikum Delmenhorst kam im Mai 2015 der erste Fachkollege in das Kreiskrankenhaus Osterholz, um sich vor Ort über die neuesten minimal-invasiven Schulteroperationen zu informieren. Herr Khamloul befindet sich in der Ausbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen und hat sich bereits ausgiebig operativ mit der Schulter beschäftigt. An zwei Tagen nahm er an neun Schulteroperationen teil, davon acht arthroskopische Operationen mit sechs minimal-invasiven Sehnennähten und ein Schultergelenksersatz. Das Operationsteam um Chefarzt Professor Dr. Marius von Knoch (rechts im Bild) freute sich über das Interesse an der Arbeit vor Ort und sparte nicht mit nützlichen Informationen, um dem Kollegen zwei interessante Tage zu bereiten. Im Juni möchte Dr. Khamloul wieder im OP in Osterholz vorbeischauen.


02.03.2015

Ab Januar 2015: Prof. Dr. med. Marius von Knoch übernimmt als Chefarzt die Leitung der Abteilung für Orthopädische Schulterchirurgie

Wir freuen uns, ab Januar 2015 Herrn Prof. Dr. Marius von Knoch als Chefarzt der Orthopädischen Schulterchirurgie in unserem Haus begrüßen zu dürfen!

Unser therapeutisches Leistungsspektrum für Sie:

Minimalinvasive, arthroskopische Schulteroperationen bei:

  • Schulterinstabilität
  • Schultersteife
  • Rissen der Rotatorenmanschette
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Erkrankungen des Schultereckgelenk
  • Engpass-Syndrom (Impingement)
  • Verletzung des Bizepssehnenankers (SLAP-Läsion)
  • Gelenkersatz bei Schulterarthrose

Möchten Sie mehr zum Leistungsspektrum und zur Qualifikation Ihres behandelnden Chefarztes erfahren? Dann informieren Sie sich unter www.schulterprofessor.de.